Mit Vollgas in die Altersarmut

Die Renten sind sicher – dieses Versprechen gaben uns die Politiker noch vor einigen Jahren. Heute steht Deutschland kurz vor einer Renten-Krise. Das Rentenniveau sinkt immer weiter, während der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung mit größter Wahrscheinlichkeit steigen wird. Armutsrente und Altersarmut sind die Folgen für unsere alternde Bevölkerung, wenn nicht heute schon private Vorsorge geleistet wird. Alexander Jung, Student der Politikwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre, befragte im Rahmen seiner Masterarbeit zur Rentensituation Thomas Vollkommer, Geschäftsführer – Institut für Strategische Investmentberatung (isi) Investmentresearch GmbH & Co. KG.
AJ: „Das Thema Altersarmut und Armutsrente ist neben den geopolitischen Problemen derzeit eines der präsentesten Themen in den Medien. Ab 2030 wird fast jeder zweite Neurentner eine Rente unterhalb der Armutsgrenze erhalten. Wie kommt es zu dieser plötzlichen Entwicklung?“
TV: „Das Problem ist nicht wirklich neu. Wir beschäftigen uns seit über 30 Jahren mit Kapitalanlagen. In meiner Anfangsphase als Berater war das Thema Altersvorsorge die Hauptmotivation für den Abschluss fast jeder Spar- oder Kapitalanlage. Aufgrund der demografischen Entwicklung war das Problem der gesetzlichen Rentenversicherung schon lange vorhersehbar. Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Rentenbezieher aufkommen und zusätzlich steigt die Lebenserwartung und somit der Zeitraum des Rentenbezuges ständig an. Vor dreißig Jahren lag das Problem noch sehr weit in der Zukunft. Aus heutiger Sicht stehen wir kurz davor und dem davon betroffenen Personenkreis wird die Rentenproblematik immer bewusster. Stellen Sie sich vor, Sie würden mit einem Fahrzeug ungebremst auf eine Felswand zurasen, die in 30 km Entfernung steht. Solange Sie die Wand nicht sehen, haben Sie wenig Motivation zu handeln und gegenzusteuern. Sobald die Wand sichtbar wird, ändert sich das schlagartig. Zusätzlich zum demografischen Aspekt kommen weitere Faktoren. Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt bei 2.665 € monatlich (Quelle: Statista, Fraunhofer FIT). Einem Rentner bleiben davon im Jahr 2030 rund 40 % Rente übrig, das wären 1.066 €. Von diesem Betrag geht noch die fällige Steuer ab. Heute werden „nur“ 72 % der Rente besteuert. Bis zum Jahre 2030 steigt dieser Satz auf 90 % und ab 2040 müssen Rentner ihre Rente zu 100 % versteuern. Die Inflation tut ihr übriges. Zahlt ein Mieter beispielsweise heute 700 € Miete, so steigt diese Mietzahlung bei einer nur 2 %igen Inflation bis zum Jahr 2030 auf 930 € monatlich. Im Ergebnis reicht die Rente im Jahr 2030 nicht einmal aus, um die Miete zu bezahlen. Bei Immobilienbesitzern steigen analog dazu die Unterhaltskosten für das Immobilieneigentum.“
AJ: „Wir stehen also kurz davor, gegen die Wand zu fahren. Wie gehen die Bundesbürger damit um?“
TV: „Abhängig von der persönlichen und finanziellen Situation des Einzelnen gibt es hierbei große Unterschiede. Deswegen will ich bei der Beantwortung der Frage grundsätzlich nicht pauschalieren. Was unsere Berater jedoch feststellen, ist, dass viele Bundesbürger das Problem der Armutsrente immer noch weit von sich schieben oder sogar komplett ignorieren. Den wenigsten Bundesbürgern ist bewusst, dass nicht nur Geringverdiener, sondern auch Durchschnittsverdiener mit einem Einkommen zwischen 2.500 und 3.000 von der Armutsrente betroffen sein werden. Generell muss man feststellen, dass die Deutschen fürs Alter zu wenig sparen, die Vorsorgebereitschaft ist regelrecht gelähmt. Das ist vor allem bei der Altersgruppe der unter 40-Jährigen so. Rückt der Renteneintritt dann näher, kommt nach und nach ein mulmiges Gefühl auf. Das Problem der Altersarmut wird der Personengruppe, die in 10 oder 15 Jahren in Rente gehen wird, immer bewusster. Dennoch hoffen viele darauf, dass der Staat das Problem schon irgendwie lösen wird. Je älter die Menschen werden, umso weniger haben sie das Gefühl ihre finanzielle Zukunft im Griff zu haben. Die seit Jahren anhaltend niedrigen Zinsen schrecken die Bürger zusätzlich ab, Verträge für die Altersvorsorge abzuschließen.“
AJ: „Fakt ist doch aber, dass nahezu jeder zweite Neurentner ab 2030 von der Armutsrente betroffen ist. Warum hofft die Mehrzahl der Bürger dann immer noch?“
TV: „Ja, das stimmt. 90 % der Menschen glauben fest daran, dass nur die „Anderen“ betroffen sind. Die Rechnung kann aber so nicht aufgehen. Diese Ignoranz liegt meiner Meinung nach daran, dass es den meisten Rentnern in unserem persönlichen Umfeld heute doch verhältnismäßig gut geht. Das sehen die Menschen und sie glauben, dass dies auch in der Zukunft so bleiben wird. Sie sind nicht direkt davon betroffen, das Problembewusstsein ist sehr niedrig. Dazu ein anderes Beispiel: Die Zahl der Demenzkranken steigt weltweit immer stärker an. Eine Krankheit mit schlimmen Folgen, auch für die Angehörigen des Erkrankten. Wir alle wissen das. Solange es uns nicht direkt tangiert, bleibt die Wahrnehmung oberflächlich. Wie würde sich das verändern, wenn Sie plötzlich einen Angehörigen mit Altersdemenz im persönlichen Umfeld hätten? Sie würden sich plötzlich ganz anders mit dieser Krankheit und deren Folgen auseinandersetzen. Sie sind dann direkt davon betroffen und Ihr Bewusstsein dafür wird viel stärker. Ähnlich ist es auch bei der Altersarmut. Wir kennen das Problem, doch solange es uns nicht direkt betrifft, ist unser Interesse dafür sehr begrenzt. Mit etwas Aufmerksamkeit wird die Altersarmut inzwischen auch in der Öffentlichkeit immer häufiger sichtbar. Gehen Sie nur einmal mit offenen Augen durch unsere Städte. Mit großer
Wahrscheinlichkeit werden Sie auf einen Flaschensammler treffen, der die Abfalleimer oder den Sperrmüll nach Pfandflaschen durchsucht. Waren das vor ein paar Jahren noch Obdachlose, die ums Überleben kämpften, so sind es heute immer mehr Rentner, die ihre Armutsrente aufbessern müssen.“
AJ: „Warum wurden von staatlicher Seite aus in der Vergangenheit keine Reformen eingeleitet?“
TV: „Es ist schon sehr traurig, dass wir in einem der reichsten und leistungsfähigsten Länder der Welt leben und uns überhaupt mit der drohenden Armut im Alter beschäftigen müssen. Bisher wurden von der Politik nur sehr zaghafte Versuche unternommen, um die private Vorsorge zu stärken. Dazu gehört beispielsweise die Riesterrente, die allerdings nur ein kleiner Baustein zur privaten Vorsorge sein kann. Ich glaube, dass die Politiker – egal von welcher Partei – bisher nicht den Mut hatten, den Bürgern die ganze Wahrheit zu sagen und die erforderlichen Reformen anzugehen. Es ist ein sehr unangenehmes Thema, welches die Politik ihren Bürgern erklären müsste. Es wäre auch mit Mehrbelastungen für große Bevölkerungsgruppen verbunden. Keine guten Voraussetzungen, um bei der nächsten Wahl wieder gewählt zu werden. Also schweigt man es tot, solange es geht. Soll doch die nächste Generation das Problem lösen.“
AJ: „Und wie sieht es zukünftig aus? Warum sollte der Staat das Problem nicht lösen können? Kann der Staat die Zuschüsse zur Rentenversicherung nicht einfach erhöhen?“
TV: „Fachleute glauben, dass dies nicht ohne größere finanzielle Einschnitte möglich ist.
Schauen Sie sich nur den aktuellen Tragfähigkeitsbericht der Bundesregierung an. Das Bundesfinanzministerium hat kürzlich errechnet, dass es für die Staatsfinanzen „erhebliche Tragfähigkeitsrisiken“ gebe. „Ohne frühzeitiges Gegensteuern“ wächst die Gefahr, dass die demografische Alterung zu „einer nicht tragfähigen Schuldenentwicklung führt und damit den Handlungsspielraum des Deutschen Staates einschränkt“. Gibt es keine durchgreifenden Reformen, könnte die demografische Entwicklung sogar zu einem Staatsbankrott führen.“
AJ: „Welchen Tipp können Sie den Menschen geben, die sich nicht auf die staatliche Rente alleine verlassen wollen und zusätzlich private Vorsorge treffen wollen?“
TV: „Die wichtigste Empfehlung, die ich geben kann: Beginnen Sie möglichst frühzeitig mit dem gezielten Sparen für Ihre Altersvorsorge und greifen Sie das dafür angesparte Kapital nicht an! Die finanzielle Planung der Lebensphase nach dem aktiven Arbeitsleben wird von den Deutschen in der Regel viel zu spät in Angriff genommen. Im Beratungsalltag erleben wir es immer wieder, dass Menschen erst mit Mitte 50 ernsthaft über ihre gesetzlichen Rentenansprüche und ihre private Vorsorge nachdenken. Die verbleibende Zeit bis zum Renteneintritt ist dann häufig viel zu kurz, um mit den vorhandenen finanziellen Mitteln eine solide Vorsorge aufzubauen, die für eine lebenswerte Zeit nach dem Arbeitsleben ausreichen würde. Anstatt nach über 40/45 Jahren Arbeit ein Leben ohne finanzielle Sorgen genießen zu können, ist oft nur noch Schadensbegrenzung möglich. Das muss nicht sein! Starten Sie so früh wie möglich mit der finanziellen Planung und dem Aufbau Ihrer Altersvorsorge. Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock befragte kürzlich in einer aktuellen Studie 2000 Bundesbürger danach, was sie aus heutiger Sicht beherzigen würden und ihrem jüngeren Ich raten würden. In der Umfrage würden 51 % dem jüngeren Ich raten, früher mit dem richtigen Sparen beginnen, 38 % würden dem Sparen für die Rente oberste Priorität einräumen, 28 % würden insgesamt mehr sparen und 27 % würden demnach das Ersparte nicht so oft angreifen wollen. Die Antworten überraschten nicht und dennoch können Sie den Unterschied zwischen einem glücklichen und sorgenfreien Lebensabschnitt oder einem Leben in Altersarmut ausmachen. Der Faktor Zeit und der Zinseszinseffekt spielen bei Kapitalanlagen eine enorm wichtige Rolle. Beginnen Sie schon in frühen Jahren mit dem Sparen, dann lassen sich auch mit kleinen Sparraten große Vermögen aufbauen. Beginnt jemand erst sehr spät (Ende 50, Anfang 60) mit der privaten Vorsorge, ist ein ungleich höherer Sparbetrag erforderlich, damit das gleiche Vermögen erreicht werden kann.“
AJ: „Was kann man jemanden raten, der erst sehr spät mit dem Sparen beginnen kann oder will?“
TV: „Das kommt darauf an, wie spät er damit anfängt. Beginnt jemand im Alter von 55 Jahren mit dem Vorsorgesparen, dann hat er noch rund 12 Jahre Zeit bis zum Rentenbeginn. Damit er bis dahin z. B. 100.000 € ansparen kann, ist bei einer Verzinsung von 3 % eine monatliche Sparrate in Höhe von 578 € nötigt. Wie realistisch ist es, dass jemand, der bis zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, 100 € im Monat anzusparen, von heute auf morgen nun fast 600 € ansparen soll?“
AJ: „Das ist nicht sehr realistisch. Aber 100 € müsste doch jeder zurücklegen können.“
TV: „Was ergibt das für einen Sinn? Bei einer monatlichen Ansparrate in Höhe von 100 € und einer 3%igen Verzinsung hat der Anleger nach 12 Jahren 17.307 € zu Verfügung. Entnimmt er anschließend monatlich 500 €, um seine staatliche Rente aufzubessern, dann ist das Kapital nach drei Jahren aufgebracht. Und dann? Die Antwort wird Sie jetzt vielleicht verwundern. Beginnt jemand zu spät mit dem gezielten Sparen für die private Vorsorge und hat dafür nicht die erforderlichen Mittel, dann wird er früher oder später sowieso Grundsicherung beantragen müssen. In diesem Fall müssen alle vorhandenen Ersparnisse (inklusive Immobilienvermögen) zunächst aufgebraucht werden. Sollte der Sparwillige in diesem Fall überhaupt noch mit dem Sparen beginnen oder nicht lieber sein Leben genießen, solange er kann? Übrigens, wer die Bedürftigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat, ohne für das Alter vorzusorgen, hat gar keinen Anspruch auf Grundsicherung.“
AJ: „Das klingt so, als ob Sie vom Vorsorgesparen abraten würden?“
TV: „Nein, ganz im Gegenteil. Es geht darum, rechtzeitig damit zu beginnen, um auch mit erträglichen Sparraten etwas zu erreichen. Stellen Sie sich vor, ich würde Sie bitten, einen Tischtennisball in die Hosentasche zu stecken und mit sich herumzutragen. Wie würde sich das anfühlen? Sie würden es spüren, aber es wäre leicht möglich. Wie sähe es mit einem Tennisball aus? Auch das ginge, aber Sie würden ihn sehr deutlich spüren. Nun stellen Sie sich vor, Sie sollten eine Bowlingkugel in Ihre Hosentasche stecken und ständig mit sich herumtragen. Ähnlich ist es bei der privaten Vorsorge. Beginnen Sie bereits in jungen Jahren mit dem Kapitalaufbau, spüren Sie die Sparrate natürlich auch. Nach kurzer Zeit haben Sie sich daran gewöhnt und es belastet Sie nicht mehr. Beginnen Sie im Alter von 35 bis 45 Jahren, dann ist die Sparrate wesentlich höher und es fällt Ihnen schon bedeutend schwerer, die Belastung zu tragen. Es wäre aber möglich. Beginnen Sie erst mit 50 oder noch später, dann müssten Sie bildlich gesprochen ständig eine Bowlingkugel mit sich herumschleppen.“
AJ: „Klare Worte, das sollte jeden aufrütteln und zum Handeln bewegen. Sie sagten, dass die Zeit und der Zinseszinseffekt eine wichtige Rolle bei Kapitalanlagen spielen. Wenn es keine Zinsen mehr gibt, gibt es dann überhaupt noch einen Zinseszinseffekt?“
TV: „Hier sprechen Sie ein zusätzliches Problem an, welches den Aufbau einer soliden Vorsorge erheblich erschwert. Aufgrund der anhaltend niedrigen Zinsen sind die klassischen Vorsorge- und Sparprodukte der Deutschen nicht mehr zum Vermögensaufbau geeignet. Die Lebensversicherer sind kaum noch in der Lage, den sowieso schon niedrigen Garantiezins zu erwirtschaften. Die Kosten für die Verwaltung des Vertrages und für die Risikoabsicherung fressen die restliche Rendite auf. Das gleiche Problem haben die Banken und Bausparkassen. Die Zinsen auf Sparbuch, Festgeld und Co. liegen aktuell bei 0 %. Nach Ansicht von Fachleuten wird diese Niedrigzinsphase noch sehr, sehr lange anhalten. Der Kapitalmarktstratege von einem der führenden Vermögensverwalter in Europa geht davon aus, dass die Niedrigzinsphase durchaus noch 10 bis 20 Jahre andauern kann. Keine oder niedrige Zinsen bedeuten auch keinen oder nur einen niedrigen Zinseszinseffekt und das hat fatale Folgen für die Vermögensentwicklung.“
AJ: „Was können Anleger heute noch tun, um Vermögen aufzubauen oder die Rendite ihres vorhandenen Vermögens zu steigern?“
TV: „Geld vermehrt sich heute nicht mehr von selbst. Jeder Sparer muss sich mit den niedrigen Zinsen und der drohenden Armut im Alter auseinandersetzen und dann auch handeln. Prof. Dr. Max Otte (Prof. für internationale Betriebswirtschaftslehre, Buchautor und Fondsmanager) sagte kürzlich in einem Interview: „Fünf  Billionen auf Sparkonten sind kein Beweis für den Reichtum der Deutschen, sondern für ihre Dummheit.“ Das ist zwar sehr direkt formuliert, doch hat er damit im Kern nicht Recht? Warum sollte jemand Geld unverzinst auf dem Sparbuch oder als Festgeld anlegen? Es gibt immer noch Anlagen mit attraktiven Renditen zwischen 3 bis 5 % jährlich, ohne dass der Anleger dabei erhöhte Risiken eingehen muss. Niemand kann erwarten, dass diese Anlagen breiten Bevölkerungsschichten bereits bekannt sind, doch es gibt sie. Pauschale Lösungen für eine solide Vorsorge oder die eine richtige Vermögensanlage für jeden Anleger wird es nie geben. Der interessierte Bürger sollte die Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch nehmen und sich ein umfassendes Finanzkonzept erstellen lassen. Dieses sollte bereits vorhandene Spar-und Kapitalanlagen, die gesetzlichen und betrieblichen Rentenansprüche sowie die Inflation berücksichtigen. Je nach persönlicher Situation des Anlegers und dessen finanzieller Spielräume lässt sich die eventuell ergebende Versorgungslücke somit gut schließen.“

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Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft- Die Pfandliste macht dann doch nachdenklich, so Dr. Thomas Pforr aus Bad Salzungen

In der Tat, so Dr. Thomas Pforr von der Rechtsanwaltskanzlei Pforr aus Bad Salzungen, wirft diese Pfandliste mehr Fragen auf als diese Antwort gibt, auf dringende und berechtigte Fragen der Anleger. In der letzten Bilanz sind insgesamt 108 Millionen als Finanzanlagen als investiert dokumentiert. Die Pfandliste weist aber nur einen Betrag von 57 Millionen Euro aus. Continue reading

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Rentenhöhen in Deutschland extrem unterschiedlich

Aktuelle Zahlen der Rentenversicherung in Deutschland belegen, dass die Rentenhöhen in Deutschland extrem unterschiedlich sind. Spitzenreiter beim Rentenbezug sind dabei die Ostberliner und die Nordrhein-Westfälischen Rentner: Hier bekommt ein männlicher Durschnitts-Rentenbezieher 1.147 Euro je Monat – im Westen der Stadt Berlin sind es hingegen nur noch 980 Euro, was gleichzeitig die geringste Rentenhöhe darstellt. In allen anderen Bundesländern liegen die Männer zumindest über den 1.000 Euro. Bezieht man nun die Frauen noch mit ein, wird das Bild noch weiter auseinander gezogen: Wiederum ist Ost-Berlin Spitzenreiter mit einer Durchschnittshöhe, die nur in diesem Bundesland für Frauen über 1.000 Euro je Monat liegt. Die Länder mit der niedrigsten Rentenhöhe für Frauen in Deutschland sind Rheinland-Pfalz und das Saarland, denn hier bekommen Frauen durchschnittlich weniger als 700 Euro im Monat. Vergleicht man die höchsten Renten der Männer mit den niedrigsten Renten der Frauen, erhält man eine Spannweite von ca. 450 Euro im Monat. Insgesamt beträgt die Rente für Männer in Gesamtdeutschland im Durchschnitt 1.013 Euro, während der Durchschnitt für Frauen bei 762 Euro liegt.

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Rentenanpassungen in Ost- und West-Deutschland zeigen uneinheitliches Bild

Die aktuelle Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zeigt die Renten-Runden seit dem Jahr 2001 bis 2015 mit jeweils sehr unterschiedlichen Anpassungszahlen. Jedes Jahr wird zum 1. Juli je nach wirtschaftlicher Entwicklung eine Rentenanpassung vorgenommen oder auch nicht. Betrachtet man die letzten 15 Jahre, so ist prinzipiell in Ostdeutschland eine höhere Anpassung zu beobachten als in den alten Bundesländern. Allerdings waren auch 4 Jahre mit einer sogenannten Nullrunde (also 0 % Rentenerhöhung) dabei – und zwar die Jahre 2004, 2005 und 2006 in Folge und dann erneut in 2010. In den vergangenen Jahren ab 2011 allerdings konnten für die gesetzliche Rentenversicherung dann wieder jeweils Rentenerhöhungen beschlossen werden, da sich das wirtschaftliche Umfeld entsprechend positiv entwickelt hat. Nichtsdestotrotz wird es für die Rentenbezieher in Zukunft schwieriger, ein entsprechendes Einkommensniveau zu halten, da in Deutschland immer mehr Rentner und immer weniger Beitragszahler existieren werden. Die Beitragszahler können nach den aktuellsten Prognosen auch weiterhin nicht mit einer Beitragsentlastung rechnen.

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Zinsen für Baufinanzierung zuletzt wieder angestiegen

Die von vielen Fachleuten erwartete Aufwärtsbewegung bei den Bauzinskonditionen scheint nun langsam an Fahrt zu gewinnen. Seit Anfang Mai 2015 steigt die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen wieder merklich an – ihr folgen die Zinsen für Immobiliendarlehen nach. Es besteht zwar – im historischen Vergleich – noch immer ein sehr niedriges, allgemeines Zinsniveau, doch ist nun seit langer Zeit einmal wieder eine Trendumkehr bei der Zinsentwicklung zu erkennen. Da Vorhersagen in diesem Bereich sowohl für die Veränderungshöhe als auch für den Zeitraum extrem schwierig sind, wird die kommende Entwicklung meist in Anlehnung an aktuelle Ereignisse vermutet. Hierbei setzte nun erstmals seit längerer Zeit eine Umkehr ein: So stieg der FMH-Index für zehnjährige Hypotheken zuletzt von 1,23 auf 1,45 Prozent an. Bei diesem Index werden immerhin die Angebote von 40 Finanzierungsanbietern in Deutschland berücksichtigt.

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Solidarität mit den Menschen in Nepal – JETZT! Thomas Bremer von diebewertung.de bittet um Ihre HILFE!

Hilfe vor allem für die Menschen. Menschen, denen derzeit nicht einmal vernünftige medizinische Hilfe gewährt werden kann. Es fehlt an allem, nicht nur an medizinichem Geräten, sondern auch an der Medizin selber. Deutsche Unternehmen, die solche Produkte herstellen, sollten jetzt solche Produkte, über das technische Hilfswerk spenden, denn das technische Hilfswerk ist bereits vorort. Aber auch JEDER von uns kann helfen –  durch eine Geldspende an eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland. Das Geld wird helfen die Not in Nepal zu lindern. Deutsche Hilfsorganisationen bieten die Garantie dafür, dass das Geld auch dort ankommt, wo es wirkliche Hilfe leisten kann, bei den Menschen und nicht irgendwo in politischen Kanälen in Nepal versickert. Continue reading

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Deutschlands Staatshaushalt mit Rekordüberschuss in 2014

Laut einer aktuellen Studie des Statistischen Bundesamtes erzielte der deutsche Staat in 2014 einen Überschuss im Staatshaushalt von rund 18 Milliarden Euro. Dies ist nach vorläufigen Zahlen der höchste Überschuss seit dem Jahr 2000 – ein sehr erfolgreiches Jahr also für das Finanzministerium. Setzt man diese Zahl ins Verhältnis zur erreichten Wirtschaftsleistung (dem sogenannten Bruttoinlandsprodukt), so beträgt der Überschuss 0,6 % dieser Wirtschaftsleistung. Dank der stabilen, konjunkturellen Entwicklung konnten sich dabei nicht nur die gesamten Einnahmen des Bundes, der Länder und Gemeinden (inkl. Beiträgen zu den Sozialversicherungen) sondern auch das Bruttoinlandsprodukt selbst günstig entwickeln. Erstmals seit der Wiedervereinigung konnte auf allen staatlichen Ebenen ein Plus erzielt werden. Nach 2013 und 2012 folgt also nun nicht nur das dritte Plus in Folge, sondern auch ein sehr bemerkenswerter Anstieg des Haushaltsüberschusses mit günstigen Vorzeichen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

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Statistik zeigt nur geringe Inflation in der Eurozone 2014

Der aktuell von Eurostat herausgegebene, harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVP) für die Eurozone 2014 zeigt insgesamt eine nur sehr geringe, durchschnittliche Inflationsrate von 0,4 % für die beteiligten Länder. Dies ist ein Rückgang von ca. 1 % im Vergleich zum Vorjahr und deutet auf eine deutlich deflationäre Entwicklung hin. Grund sind vor allem der sinkende Ölpreis der letzten Monate sowie die besonders stark rückläufige Preisentwicklung in Spanien, Zypern und Griechenland. Experten rechnen erstmals seit dem Krisenjahr 2009 wieder mit einer Deflation in 2015. Schon im Dezember 2014 – allein für sich betrachtet – konnten um 0,2 % fallende Lebenshaltungskosten ausgemacht werden.

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Nachhaltiges Bauen mit positiver Ökobilanz und hoher Wirtschaftlichkeit

Hier stellt sich die Frage, lassen sich eine positive Ökobilanz und hohe Wirtschaftlichkeit mit einem konkurrenzfähigen Erstellungspreis kombinieren.
Mit ihrem Green- Building Wohnpark „UNSER PARK“ in Neuenburg a.R. gelingt der SIAG genau dieser „Spagat“.
Im Rahmen der Immobilien Messe in Freiburg im Breisgau 2015 präsentierten der verantwortliche Vorstand Martin Copony und sein Team interessierten Käufern und Investoren den   „UNSER PARK“.
Die SIAG lag nachweislich im Durchschnitt 15%  ( bei höherem Qualitätsstandard ) unter den Verkaufspreisen der regionalen Mitbewerber.

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Valentin Wolfshörndl: „Tarifwechsel innerhalb Fonds-Lebensversicherung lohnt sich“

Ein Gespräch mit Valentin Wolfshörndl

 Positive Nachrichten für Kunden von Fondslebensversicherungen: Durch Tarifwechsel können tausende Euros an höherer Ablaufleistung erzielt werden.

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